Sonderwaffenübung „Kopal 26″ – Jägerbataillon Niederösterreich-Kopal erfolgreich im Einsatz

Am 20. April 2026 rückten die Milizsoldaten des Jägerbataillons Niederösterreich – Kopal, dem einzigen Milizbataillon des Bundeslandes, in die Burstyn-Kaserne in Zwölfaxing ein. Nach Gesundheitscheck und Kleidertausch – darunter die Umstellung der eingegliederten Jägerkompanie Favoriten auf den neuen Tarnanzug – startete die Übung „Kopal 26″ offiziell.

Den Auftakt bildete die feierliche Eingliederung des Bataillons in die 3. Jägerbrigade, musikalisch begleitet von der Militärmusik Burgenland. Als Ehrengäste wohnten u. a. Brigadier Christian Habersatter (Kommandant 3. Jägerbrigade), Generalmajor Gerhard Christiner und Brigadier Georg Härtinger dem Festakt bei. Symbolischer Höhepunkt war die Weitergabe der Standarte als Zeichen der Übernahme der Verantwortung für das Bataillon.

Im Laufe der Übungswoche trainierten die Kopaljäger ein breites Spektrum militärischer Fertigkeiten: Waffenkunde und Waffendrill mit Sturmgewehr 77, Maschinengewehr 74 und Panzerabwehrrohr 66/79, Selbst- und Kameradenhilfe (SKH) unter Anleitung von Sanitätern sowie Gefechtsdienst im Gelände bei Bruckneudorf. Besonders hervorzuheben war das Comeback des schweren Granatwerfers 86 im Bataillon, den vier erfahrene Soldaten gemeinsam mit Kameraden des JgB33 bedienten.

Im Zeichen der Zukunft stand die Ausbildung des Instandsetzungszuges am Pandur-Radpanzer – eine Vorbereitung auf die geplante Umrüstung zur geschützten Infanterie im Rahmen des Aufbauplans „2032+“. Bis 2032 sollen die Granatwerfer-Einheiten mit Crossbow-Werfern auf Pandur ausgerüstet werden.
Den Abschluss der Übung markierte der Besuch von Generalmajor Erwin Hameseder, dem Milizbeauftragten, der gemeinsam mit Brigadier Habersatter die Übungsinhalte begutachtete und das persönliche Gespräch mit den Soldaten suchte.

Auf seine Frage, ob ihnen die Übung gefalle, kam die klare Antwort aus den Schützengräben: Ja.

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