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Einsätze von 1813 bis 1847

Erste Einsätze in Norditalien 1813-1814

Bereits am Ende des Jahres 1813 – also 4 Monate nach der Aufstellung - stand das Bataillon im Kampfeinsatz[1]:

im December d. J. [war es] in der Division des FML. Baron Pflacher[2] eingetheilt (Brigade Stefanini) und hatte bei San Martine und Montorio die Vorposten bezogen. In der Nacht vom 26. zum 27. December wurde die in Grezzana gestandene 6. Compagnie von zwei feindlichen Colonnen heftig angegriffen. Hauptmann Hellin musste sich auf der Strasse von Rosara vor der bedeutenden Uebermacht durch das Gebirge nach Lugo zurückziehen, und erlitt einen Gesammtverlust von 50 Mann.

Im Feldzuge 1814 wirkte am 4. Februar eine Division mit grosser Bravour bei der Abweisung von zwei feindlichen Angriffen bei Villa-Franca thätigst mit, am 8. Februar focht das Bataillon in der Schlacht am Mincio, bei Borghetto, Valeggio und Monzambano, im Mai war dasselbe bei der Occupation von Piemont und um Vercelli cantonirt.

Einsätze in Frankreich und Besatzung im Elsass 1815 - 1818

Im Feldzuge 1815 war es im Corps des FML. Grafen Bubna bei der Vorrückung in Savoyen und Süd-Frankreich in der Avantgarde-Brigade GM. v. Brettschneider, die 6. Compagnie focht [am] 25. Juni im Gefechte an der Brücke bei Argentino, eine Compagnie [am] 5. Juli in jenem bei La Grotte, das Bataillon beim Angriffe auf die feindliche Stellung auf der nach Aiguebelette führenden Strasse betheiligt, ebenso bei jenem der Verschanzungen der Vorstadt La Guillotiere am 10. Juli und der Besetzung von Lyon und des dortigen verschanzten Lagers am 17. Juli; später gehörte es 1815 bis 1818 zu dem Occupations-Corps des Gen. d. Cav. Grafen Frimont im Elsass[3].

Einsatz in Unteritalien und Neapel 1821-1825

Im Feldzuge 1821 gegen die neapolitanischen Insurgenten in der Division FML. Graf Wallmoden eingetheilt, war es [am] 7. März im Gefechte bei Rieti[4], [am] 9. März hatte das Bataillon nach einem kurzen Plänkler- Gefechte bei Canetro die Brücke über den [Velino ?[5]]mit Sturm genommen und den Feind zum Rückzüge nach Borghetto genöthigt. Das Bataillon blieb bis 1825 in Neapel[6], und hatte sehr beschwerliche aber erfolgreiche Expeditionen gegen die berüchtigten Räuberbanden des Mazzaroni, Gasparoni und Mezzapinta unternommen. Von Neapel ging das Bataillon auf Kauffahrtei-Schiffen in die See, und wurde nach Cattaro in Dalmatien überschifft.“

Friedenszeit 1825 bis Ende 1847

Nach der Zeit im Elsass wurde lediglich für das Jahr 1819 als Garnison „JUDENBURG in Steyermark“ dokumentiert.

Ab 1822 ist als Kommandant des Bataillons Mjr Peter LOWETTO dokumentiert[7], welcher das Bataillon bis 1833 führte[8].

In dieser Zeit war das Bataillon nach dem neapolitanischen Feldzug im Jahr 1826 in CATTARO in Albanien[9] und im Jahr 1827 in RAGUSA in Dalmatien[10] stationiert. 1830 wird FIUME[11] (RIJEKA), 1831 VARESE in der Lombardei[12] als Garnison angeführt. Danach sind ab 1833 nur mehr die Angaben „in Italien“ verzeichnet, bis auf das Jahr 1839, wo wiederum ein Jahr in Dalmatien in SPALATO[13] angeführt ist. Ab diesem Jahr wird auch die Rechnungskanzlei nach Schärding verlegt, wo sie derzeit bis 1850 dokumentiert ist.

 

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