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Erster Weltkrieg - An der Russischen Front

Im Zuge der Mobilmachung im Sommer 1914 wurde das Bataillon zur 50. Infanteriebrigade (GM Ferdinand KOSAK) der 25. Infanteriedivision, II.Korps der 4. Armee (Erzherzog Josef Ferdinand) nach Galizien verlegt. Bis 1915 war das Bataillon an der Ostfront an den Einsätzen in KOMARÓW, RAWA-RUSKA, LEMBERG, MAJDAN und dem Rückzug zum DUNAJEC beteiligt. Nach den Winterkämpfen in LIMANOVA-LAPANÓW und NIDA und den Kämpfen in OPATÓW im Mai 1915 wurde der, am 1. Mai 1915 zum Oberst beförderte Oswald ECCHER ab ECHO am 11. Juni zum Kommandanten des Infanterieregimentes 84 ernannt [1].

Als sein Nachfolger als Kommandant des Jägerbataillons Kopal Nr. 10 wurde Hauptmann Karl Freiherr von dem BUSSCHE-IPPENBURG ernannt, welcher jedoch erst nach seiner Beförderung zum Major am 1. Juli 1915 am 28. Juli das Kommando auch tatsächlich übernahm.

In der Zwischenzeit wurde das Bataillon von Hauptmann Karl MÜLLER im Brückenkopf SOKAL am Ostufer des Flusses BUG geführt [2]: „Südöstlich Sokal nahm [am 23. Juli 1915] bei einem kühnen Flankenstoß das Feldjägerbataillon Kopal Nr. 10 3 russische Offiziere und 342 Mann gefangen. [3]

Kaum 14 Tage in der Funktion wurde Mjr BUSSCHE-IPPENBURG am 15 August schwer verwundet, konnte jedoch erst in den frühen Morgenstunden des 17. August evakuiert werden. Er konnte erst nach seiner Genesung am 30. November das Kommando seines Bataillons in DUBNO am Fluss IKWA wieder antreten, welches bis dahin wiederum von Hauptmann MÜLLER übernommen wurde.

Für die Leistungen in den Sommerschlachten 1916 wurde BUSSCHE-IPPENBURG das Ritterkreuz des Leopolds-Ordens verliehen und er wurde am 30. Juni 1917 zum Oberstleutnant befördert. [4]

 

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