Eine großes Blitzgerät mit Softbox mitten im Feld, dazu zwei Assistenten, die mit Lichtwannen das Licht der untergehenden Sonne auf die Motive lenkten. Bei einem gut organisierten Foto-Shooting wird nichts dem Zufall überlassen. Das mussten auch unsere Fotomodelle aus dem Milizstand – unter ihnen eine Frau Hauptmann – am 17. September feststellen. So galt es, jeden Fuß auf eine, im Vorfeld besprochene und festgelegte, Position zu setzen. Selbst Blickrichtung, Mimik und Körperhaltung waren vorgegeben. Manche Regieanweisungen des Fotografen sorgten für Erheiterung, etwa die Bitte: „Macht die Schildkröte, schiebt den Hals ein wenig vor!“

Für das erste Sujet wurde die Tätigkeit von Grenzstreifen nachgestellt. Die zweite Szene beschäftigte sich mit der Führung durch Milizkader in einer Krisensituation. Einige Soldaten schlüpften dafür in Zivilkleidung, um normale Bürger zu verkörpern. Ein herrlich rot gefärbter Himmel und eine Nebelmaschine machten diese Szene zu einem besonderen Schmankerl.

Vor dem Foto-Shooting hieß es für die Soldaten ab in die Maske. Mit Lipgloss, Make Up und Haarspray wurden unsere Vorzeige-Milizler in perfekte Models umgestylt. Das bereitete den Akteuren sichtlich großen Spaß.

 

Make Up und Haarspray statt Tarnstift für unsere Soldaten
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